Angebot nachfassen per Mail: 3 Vorlagen, die nicht nerven
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Warum Nachfassen so viel bringt
Viele Angebote scheitern nicht an einem Nein, sondern daran, dass niemand mehr nachfragt. Die Mail geht im Postfach unter, der Kunde will noch etwas klären und kommt nicht dazu, oder er wartet auf einen Anstoß. Eine freundliche Nachfrage setzt den Kunden nicht unter Druck. Sie zeigt ihm, dass du den Auftrag ernst nimmst.
Wann du nachfassen solltest
| Zeitpunkt | Ziel |
|---|---|
| 3 bis 5 Tage nach dem Angebot | Ist es angekommen, gibt es Fragen? |
| Nach etwa 10 Tagen | Passt es so, oder soll etwas angepasst werden? |
| Nach etwa 3 Wochen | Freundlich abschließen, Tür offen lassen. |
Danach lieber aufhören. Drei Nachfragen sind aufmerksam, fünf wirken aufdringlich.
So nervst du nicht
- Kurz bleiben. Drei bis fünf Sätze reichen.
- Eine einfache Frage stellen, die man in einem Satz beantworten kann.
- Ein Nein leicht machen. Wer weiß, dass eine kurze Absage okay ist, antwortet eher.
- Keine Rabatte hinterherwerfen. Das wirkt verzweifelt und kostet dich Geld.
- Sofort aufhören, sobald der Kunde antwortet, egal ob Ja oder Nein.
Hannes schreibt diese Nachfragen im Ton deines Betriebs, schickt sie an Tag 4, 10 und 20 automatisch aus deinem eigenen Postfach und hört sofort auf, sobald der Kunde antwortet.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man ein Angebot nachfassen?+
Zwei- bis dreimal: nach 3 bis 5 Tagen, nach etwa 10 Tagen und ein letztes Mal nach rund 3 Wochen. Danach lieber aufhören.
Ist Nachfassen nicht aufdringlich?+
Nicht, wenn es kurz und freundlich ist und ein Nein leicht macht. Die meisten Kunden sind dankbar für die Erinnerung, weil sie das Angebot schlicht vergessen haben.
Lieber anrufen oder mailen?+
Bei großen Aufträgen lohnt ein Anruf. Für die meisten Angebote ist eine Mail besser, weil der Kunde antworten kann, wann es ihm passt.